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Der Pianist Hamlet Ambarzumjan erhält einen Sonderpreis der Deutschen Stiftung Musikleben.
Foto: © Christian Palm

Constantin Heise und Joscha Kremsler gewinnen den Deutschen Musikwettbewerb 2026

Die Deutsche Stiftung Musikleben vergibt im Rahmen des Wettbewerbs auch in diesem Jahr wieder ein Stipendium und zwei Sonderpreise an herausragende junge Musikerinnen und Musiker – Preisträger sind das Nerida Quartett, der Kontrabassist Felix Leissner und der Pianist Hamlet Ambarzumjan.

Mit zwei großen Abschlusskonzerten in der Aula der Universität Bonn und einer Preisverleihung im Alten Rathaus Bonn ist der Deutsche Musikwettbewerb am 27. und 28. März 2026 zu Ende gegangen. Einer von zwei Preisen des Deutschen Musikwettbewerbs ging auch in diesem Jahr wieder an einen Stipendiaten der Deutschen Stiftung Musikleben. Wir gratulieren dem Cellisten Constantin Heise, der seit 2017 ein Instrument der Deutschen Stiftung Musikleben spielt; 2025 erhielt er beim Wettbewerb in Lübeck ein Violoncello von Jean Baptiste Vuillaume, Paris 1874. Auch dem Klarinettisten Joscha Kremsler gratulieren wir herzlich, er ist ebenfalls Preisträger des Deutschen Musikwettbewerbs.

Constantin Heise

Über ein Stipendium der Deutschen Stiftung Musikleben in Höhe von 3.000 Euro darf sich das Nerida Quartett mit Saskia Niehl (Violine), Jeffrey Armstrong (Violine), Grace Leehan (Viola) und Raphael Zinner (Violoncello) freuen. Das Quartett studiert derzeit an der Hochschule für Musik, Theater und Medien Hannover bei Prof. Wille und konnte in den letzten Jahren beachtliche Erfolge erzielen. So erhielt das Ensemble einen Career Development Award bei der Banff International String Quartett Competition 2025, im selben Jahr den 3. Preis der Irene Steels-Wilsing Stiftung und wurde beim Felix Mendelssohn-Bartholdy Hochschulwettbewerb 2024 mit dem „Preis des Bundespräsidenten“ ausgezeichnet. „Musik bedeutet für uns Gemeinschaft, Vertrauen und Neugier“, sagt Sakia Niehl. „Unser Ziel ist es, in unseren Konzerten zu viert die Musik im Moment erleben zu können und zusammen über uns selbst hinauszuwachsen.“

Ein Sonderpreis der Stiftung ging an den Pianisten Hamlet Ambarzumjan, der für Klavierbegleitung ausgezeichnet wurde, den zweiten Sonderpreis erhielt der Kontrabassist Felix Leissner. Er ist in seiner musikalischen Karriere bereits sehr erfolgreich: Seit fünf Jahren spielt er als 1. Solokontrabassist beim Gewandhausorchester Leipzig und tritt als Gast-Solobassist unter anderem mit den Bamberger Symphonikern und dem Sinfonieorchester des WDR auf.

Wir heißen alle neuen Stipendiatinnen und Stipendiaten in der Stiftung willkommen und freuen uns auf viele spannende musikalische Begegnungen.

Hörtipp: Das Preisträgerkonzert mit Constantin Heise am 28. März wurde vom WDR mitgeschnitten und wird am Dienstag, den 14. April 2026 ab 20:04 Uhr im WDR-Konzert auf WDR3 gesendet.

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